J

  • JASON JACOBS

    JASON JACOBS

    Choreograf, Performer, Tanztrainer (D)

    arbeitete mit Künstlern wie Hofesh Shechter, Johannes Wieland, Alonzo King und Dwight Rhoden zusammen. Gemeinsam mit Ekaterine Giorgadze bildet er die künstlerische Formation MuddyBoots. Jasons choreografischen Arbeiten wurden bei Hofesh Shechters In Good Company 2011, im tanzhaus nrw, im Mousonturm, beim International Tanz Festival Ingolstadt und bei TanzArt Ost/West aufgeführt. Als Unterrichtender verwendet er Improvisationswerkzeuge, um das Bewusstsein für die Qualität von Bewegung zu fördern. Seit 2012 studiert Jacobs Zeitgenössische Tanzpädagogik im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste Frankfurt am Main, um sich künstlerisch weiterzuentwickeln und um seiner Fähigkeiten zu verbessern, Bewegung zu vermitteln.

  • JANEZ JANŠA

    Künstler, Autor, Performer (SLO)

    führt Regie bei interdisziplinären Performances, u.a. ‚We are all Marlene Dietrich for performance for soldiers in peace-keeping missions‘ (mit Erna Omarsdottir), ‚Pupilija, Papa Pupilo and the Pupilceks – Reconstruction‘ und ‚The more of us there are, the faster we will reach our goal, Who is next?‘. Seine Arbeit beinhaltet eine stark kritische und politische Dimension und konzentriert sich auf das Verhältnis zwischen Kunst und dem gesellschaftlichen und politischen Kontext. Er ist Leiter von Maska, einem Institut für Veröffentlichungen, Produktionen und Bildung in Ljubljana.

  • FLORIAN JENETT

    Digitalkünstler (D)

    studierte u.a. „Elektronische Medien“ an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Er arbeitet in Frankfurt a.M. als Künstler und unterrichtete ab 2007 an verschiedenen Hochschulen. Seit 2010 ist Florian Jenett Teil des Motion Bank Teams in Frankfurt.

  • PROF. DR. CLAUDIA JESCHKE

    PROF. DR. CLAUDIA JESCHKE

    Tanzwissenschaftlerin (D)

    studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in München. Sie promovierte 1979 und war von 1980 bis 1990 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft an der Universität in München tätig. 1994 erfolgte der Ruf als Professorin ans Institut für Theaterwissenschaft in Leipzig und sie wurde ehrenamtliche Direktorin des Tanzarchivs Leipzig e.V. Im Jahr 2000 ging sie als Professorin für Tanzwissenschaft an die Hochschule für Musik in Köln und 2004 weiter an die Universität Salzburg, wo sie das dortige Derra de Moroda Dance Archives leitete. Gastprofessuren führten sie an verschiedene europäische, amerikanische und asiatische Universitäten. Claudia Jeschke arbeitet(e) zudem als Dramaturgin, Choreografin, Ausstellungsmacherin und (Ko-)Autorin von Fernsehsendungen und DVDs zum Tanz.

  • NAVTEJ SINGH JOHAR

    NAVTEJ SINGH JOHAR

    Choreograf (IND)

    ist einer der führenden Tänzer und Choreografen Indiens, ein bedeutender Yogavertreter und städtischer Aktivist. An der Kalakshetra, Chennai, in Bharatanatyam ausgebildet, studierte er an der Fakultät für Performancewissenschaft der New York University. Seine tänzerische Arbeit bewegt sich zwischen dem Traditionellen und Zeitgenössischen und ist stark von der gesellschaftspolitischen Geschichte des indischen Tanzes geprägt. Als städtischer Aktivist widmet er sich dem ‚Körper‘ als Mittelpunkt der Stadtgestaltung. Er hat an renommierten Orten und Institutionen weltweit seine Kunst gezeigt, gelehrt und Workshops gegeben. Johar ist Gründer des Studio Abhyas (Neu-Delhi), einer gemeinnützigen Organisation, die sich dem Tanz, Yoga, der menschengerechten Stadtgestaltung und der Pflege streunender Tiere widmet.

    abhyastrust.org

  • HEATHER JURGENSEN

    HEATHER JURGENSEN

    Tänzerin (USA/D)

    aus Carlisle, Pennsylvania, erhielt Ihre Ausbildung beim Central Pennsylvania Youth Ballet und an der School of American Ballet in New York. Sie wurde Ensemblemitglied des New York City Ballet. Gleichzeitig studierte sie an der Fordham Universität, New York City. Sie wechselte später zum Hamburg Ballett, wo sie zur Ersten Solistin avancierte und mit John Neumeier zahlreiche Kreationen erarbeitete.
    Nach Beendigung ihre Bühnenlaufbahn studierte sie Kultur- und Medienmanagement an der Kulturakademie in Riga. Sie ist die Stellvertretende Ballettdirektorin beim Ballett Kiel, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Tanz Transition Zentrum Deutschland und Mutter.

  • KRÕÕT JUURAK

    KRÕÕT JUURAK© Krõõt Juurak

    Choreografin, Performerin (EE/NL)

    wurde in Tallinn in Estland geboren und lebt heute in Amsterdam. Sie ist Choreografin und Performerin, deren Arbeiten (Performances, Präsentationen, Texte, Workshops) sich häufig den festgelegten Definitionen von Choreografie und Performance entzieht. Juurak studierte Choreografie am ArtEz Institute of the Arts, Arnheim, und machte dort 2003 ihren Anschluss. Sie arbeitet zurzeit an ihrem Master in bildender Kunst am Sandberg Institute, Amsterdam. Gezeigt wurde ihre Arbeit in vielfältigen Formen, u.a. bei der Mindaugas Triennale (CAC), Vilnius (2012); bei Impulstanz Wien (2012); de Appel Boys School, Amsterdam (2012); Künstlerhaus Büchsenhausen, Innsbruck (2010); Kampnagel, Hamburg (2010); Tallinn Kunsthalle (2009); deSingel, Antwerpen (2008).

K

  • ERIK KAIEL

    Choreograf (USA/NL)

    choreografiert seit vielen Jahren Tanz – in U-Bahnstationen, Skulpturengärten und leeren Schwimmbädern, auf Straßen und auf der Bühne. 2003, nachdem er ein Jahrzehnt in New York gelebt hatte, zog er nach Amsterdam. Er performt, choreografiert und lehrt in den Niederlanden, Europa und weltweit. In den letzten Jahren hat er eine Reihe von Performances mit jungen Leuten im öffentlichen Raum mit lokalen Tänzern in Benin, Senegal, Utrecht und Den Haag entwickelt. Er ist künstlerischer Leiter von Crosstown Den Haag, choreografischer Fellow bei Danslab und Fakultätsmitglied an der Artez Tanzakademie in Arnheim. Jüngst entwickelte er u.a. ‚O Snap‘ (eine Koproduktion von tanzhaus NRW und Het Lab), eine grenzübergreifende Zusammenarbeit mit holländischen und deutschen Jugendlichen.

  • BARBARA KAUFMANN

    BARBARA KAUFMANN

    Tänzerin (D)

    gastierte ab 1985 beim Tanztheater Wuppertal und tanzt seit 1987 als festes Ensemblemitglied in vielen Repertoirestücken und neuen Produktionen von Pina Bausch. Seit 2003 erweiterten sich ihre Aufgabenbereiche auf Umstudierungen, Probenleitungen und seit 2005 arbeitet sie auch als Assistentin für verschiedene Stücke des Repertoires. 2008 begann ihre Mitarbeit im Bereich der Archivierung und daraus folgte die Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Foundation seit 2009.

  • ANNE TERESA DE KEERSMAEKER

    Choreografin (B)

    Nach ihrem Studium an der MUDRA Tanzschule und der Tisch School of the Arts in New York, schuf Anne Teresa De Keersmaeker mit ‚Asch‘ (1980) ihr erstes choreografisches Werk. 1982 fand die Premiere von ‚Fase‘, vier Bewegungen zu Musik von Steve Reich, statt und wurde zu eines der einflussreichsten choreografischen Werke dieser Zeit. 1983 gründete De Keersmaeker ihr Ensemble Rosas und produzierte ‚Rosas danst Rosas‘. Mit einem Hauptaugenmerk auf das Verhältnis zwischen Tanz und Musik, hat sie mit der Musik von Komponisten aus verschiedenen Epochen gearbeitet. Während der Residenz von Rosas im Brüsseler Opernhaus La Monnaie (1992 – 2007), führte De Keersmaeker Regie bei zahlreichen Opern. Das Verhältnis zwischen Tanz und Worten ist ein weiterer roter Faden, der sich durch ihre Arbeit zieht. Ihre jüngsten Produktionen sind durch die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern geprägt. 1995 gründete sie die P.A.R.T.S. Tanzschule in Kooperation mit La Monnaie.

    rosas.be

  • JOHANNA KEINÄNEN

    JOHANNA KEINÄNEN

    Choreografin, Tänzerin, Comedy-Künstlerin (FI)

    erhielt im Jahr 2000 ihren Master in Tanz von der Finnischen Theaterakademie. Von 1991 bis 2006 arbeitete sie als Tänzerin, Choreografin und Performerin am Tanztheater Minimi in Kuopio, Finnland. Sie schrieb für und führte Regie bei verschiedenen Formen des Tanz- und Körpertheaters. Johanna Keinänen liebt die Kombination von Tanz und Comedy. Ihre Stand-up-Comedy-Aufführungen werden zu „Flat-back-“ oder „Lay-out-Comedy“-Darbietungen, die der Tanzkunst und ihren Künstlerinnen und Künstlern die Ehre und den Respekt erweist, den sie verdienen.

    johannakeinanen.com

  • DAVID KERN

    DAVID KERN© Dominik Mentzos

    Tänzer (D)

    arbeitet ungefähr seit 1980 als Tänzer und Choreograf, ungefähr seit 1974 als Computerprogrammierer und ungefähr seit 1965 als Songwriter. Seine Zusammenarbeit mit William Forsythe begann 1986. Er widmet sich nach wie vor allen oben genannten Tätigkeiten.

  • ANNE KERSTING

    ANNE KERSTING

    Dramaturgin (D)

    studierte Kunstgeschichte in Bochum und Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. Bis 2011 arbeitete sie als Kuratorin für den Bereich Tanz und Live Art auf Kampnagel in Hamburg. Mit Jochen Roller konzipierte sie das 2009 ins Leben gerufene Live Art Festival und kuratierte die drei ersten Ausgaben. Für den Tanzkongress 2009 in Hamburg war sie als Projektkoordinatorin und Dramaturgin tätig und gründete mit Anne Goalard/Paris das Netzwerk junger europäischer Zuschauer. Als freie Dramaturgin arbeitet Anne Kersting seit vielen Jahren u.a. mit Antje Pfundtner und Jenny Beyer zusammen. Sie unterrichtet als Dozentin für Tanzdramaturgie an der Freien Universität Berlin und an der Theaterakademie Hamburg.

  • MARTINA KESSEL

    MARTINA KESSEL

    Projektkoordinatorin tanzhaus NRW (D)

    studierte Tanz und Tanzpädagogik an der Rotterdamse Dansacademie und der Folkwang-Hochschule Essen sowie Völkerkunde, Islamwissenschaft und Pädagogik an der Uni Köln. Anstellungen in der Lehre und im Sonderforschungsbereich an den Universitäten Göttingen und Köln folgten. Seit 2003 ist sie im tanzhaus nrw tätig, wo sie das junge tanzhaus und das institutionsübergreifende Projekt ‚Take-off: Junger Tanz‘ (ehemals Tanzplan Düsseldorf) leitet. Sie ist Gründungsmitglied des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. und seit 2007 im Vorstand sowie seit 2009 als Vorsitzende aktiv.

  • UH-YOUNG KIM

    Uh-Young Kim ist als DJ, Autor und Kurator seit über 20 Jahren in der Popkultur aktiv. Der gebürtige Kölner war der erste deutschkoreanische Rapper und begründete Anfang der neunziger Jahre das S.O.M.A. Festival mit. Von 1998 bis 2002 hat er als Redakteur bei der Zeitschrift Spex gearbeitet. Uh-Young Kim ist journalistisch u.a. für Spiegel Online, taz, Deutschlandradio und Funkhaus Europa tätig. Er kuratierte für das Goethe-Institut die weltweite Wanderausstellung „musik plus x“ über Popkultur in Deutschland, sowie Veranstaltungen in Seoul, Südkorea. Uh-Young Kim beschäftigt sich derzeit mit der Globalisierung lokaler Rhythmen in der Weltmusik 2.0 und hybrider Dance Music zwischen 80 und 160 bpm.

  • PROF. BARBARA KISSELER

    PROF. BARBARA KISSELER© Fabricius

    Kultursenatorin, Freie und Hansestadt Hamburg (D)

    studierte Theaterwissenschaft, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Pädagogik an der Albertus-Magnus-Universität Köln. 1977 bis 1978 arbeitete Barbara Kisseler beim Deutschlandfunk und beim WDR sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Carl-Duisberg-Gesellschaft: Von 1978 bis 1981 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kulturdezernat der Stadt Bonn. Von 1982 bis 1986 hat sie in der Stadt Hilden und von 1986 bis 1993 in der Landeshauptstadt Düsseldorf jeweils das Kulturamt geleitet. In Hannover war Kisseler von 1993 bis 2003 Leiterin der Abteilung Kultur des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. In Berlin war sie von 2003 bis 2006 Staatssekretärin für Kultur bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und anschließend bis 2011 Chefin der Senatskanzlei. Seit März 2011 ist sie Kultursenatorin in Hamburg.

  • PROF. DR. GABRIELE KLEIN

    Tanzwissenschaftlerin, Soziologin (D)

    ist Professorin an der Universität Hamburg und Leiterin des Zentrums für Performance Studies an der Universität Hamburg. 1990 promovierte sie in Sozialwissenschaften und habilitierte 1998 in Soziologie. Ihre Arbeits- und Forschungsfelder umfassen Kultur- und Sozialtheorie von Körper und Bewegung, Tanz- und Performance-Theorie, Kultur- und Sozialgeschichte des Tanzes, städtische Bewegungskulturen und populäre Tanzkulturen, Jugend- und Poptheorie; gender studies. Letzte Publikationen: ‚Dance [and] Theory‘ (2013 mit Gabriele Brandstetter), ‚Emerging Bodies. The Performance of Worldmaking in Dance and Choreography‘ (2011 mit Sandra Noeth), ‚Choreografischer Baukasten‘ Hg. von Gabriele Klein (2011 mit Gitta Barthel und Esther Wagner), ‚Tango in Translation. Tanz zwischen Medien, Kulturen, Kunst und Politik‘ (2009).

    performance.uni-hamburg.de

  • KATARINA KLEINSCHMIDT

    KATARINA KLEINSCHMIDT

    Tanzwissenschaftlerin, Tänzerin (D)

    studierte Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete mit Choreografen wie Josè Biondi, Dieter Heitkamp, Martin Nachbar sowie mit Compagnien wie Ensemble9.November, ms-tanzwerk und dem Theater der Klänge sowie als Dramaturgin für die Produktionen ‚Tremor‘ und ‚wallen‘ von Sebastian Matthias. Seit 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und promoviert über Wissensformen in zeitgenössischer Choreografie.

  • PROF. DR. ANTJE KLINGE

    Sportwissenschaftlerin (D)

    Die Arbeitsschwerpunkte der Professorin für Sportpädagogik und Sportdidaktik an der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum liegen in der Erforschung von Lern- und Bildungsprozessen im Medium von Körper, Bewegung, Sport und Tanz. Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Bundesverbands Tanz in Schulen e.V. In ihrem aktuellen Projekt widmet sie sich der Entwicklung und Implementierung eines Profils „Kulturelle Bildung“ als Angebot in der Lehrerausbildung an der Ruhr-Universität Bochum.

  • KOFFI KÔKÔ

    Choreograf (F/BJ)

    Der in Benin und Frankreich lebende Tänzer, Choreograf und Vodou-Priester Koffi Kôkô gilt als einer der bedeutendsten Mitbegründer der modernen afrikanischen Tanzszene. Kôkô kreierte einen Tanzstil, dessen rituelle Ausprägungen zur Grundlage der Rezeption und Neuschöpfung moderner Tanz- und Theaterkultur werden sollte. Er war Kurator und gemeinsam mit Johannes Odenthal künstlerischer Leiter des Festivals ‚In Transit‘ (HKW, Berlin). Mit Ismael Ivo choreografierte und tanzte er unter der Regie von Yoshi Oida das Stück ‚Die Zofen‘. Daneben zählen zu Koffi Kôkôs wichtigsten Arbeiten u.a. ‚Passage‘, ‚D‘une rive à l’autre‘, ‚Terre rougeâtre‘, ‚Ça‘ und ‚Les feuilles qui résistent au vent‘, sowie sein letztes Solostück ‚La Beauté du Diable‘. Seit einiger Zeit arbeitet Koffi Kôkô an der Errichtung eines choreografischen Zentrums in Benin/Ouidah.

  • HENRIKE KOLLMAR

    Dramaturgin (D)

    studierte nach einer Ausbildung zur Tanz- und Bewegungspädagogin Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Germanistik an der Albertus Magnus Universität Köln. Als freie Autorin, redaktionelle Mitarbeiterin und Regieassistentin arbeitete sie für den Westdeutschen Rundfunk und die Deutschen Welle und war freie Mitarbeiterin bei ballet/tanz international, tanzdrama und beim deutschen Tanzarchiv Köln. U.a. gemeinsam mit Madeline Ritter gründete sie tanzperformance köln und unterrichtete als Dozentin für zeitgenössische Tanzgeschichte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Dramaturgin im tanzhaus nrw kuratiert sie Programmschwerpunkte und Residenzprogramme, betreut Produktionen und entwickelt Laborprojekte und Tagungsformate.

  • PROF. DR. KLAUS-PETER KÖPPING

    PROF. DR. KLAUS-PETER KÖPPING

    Anthropologe (D)

    promovierte in Anthropologie (Ethnologie) mit einer Dissertation über millenaristische und nativistische religiöse Bewegungen im modernen Japan, die auf Feldforschungen zwischen den Jahren 1966 und 1969 basiert. Von 1969 – 1972 war er Privatdozent in Fullerton, California; 1972 wurde er Hauptdozent und außerordentlicher Professor an der University of Queensland, Brisbane, Australien und von 1984 – 1991 Foundation Chair (Baldwin Spencer Chair of Anthropology) an der University of Melbourne, Australien. 1991 wurde er Professor am Ethnologischen Institut der Universität Heidelberg, Deutschland (seit 2005 emeritiert). Er war Gastprofessor an den Sophia und Nagoya City Universitäten in Japan, der ANU Research School of Pacific Studies, Canberra, Australien, auf den Philippinen und am Goldsmiths College, London (2005 – 2007). Zurzeit ist er Senior Advisor am Internationalen Forschungskolleg‚ Verflechtungen von Theaterkulturen‘.

  • EVA-MARIA KRAFT

    EVA-MARIA KRAFT

    Tanzpädagogin, Ernährungstrainerin, Tänzerin (AT)

    studierte Pädagogik für Zeitgenössischen Tanz an der Konservatorium Wien PU und absolvierte ihre Ausbildung zur Ernährungstrainerin. Seit 2002 unterrichtet sie im Ausbildungs- und Laienbereich die Fächer Zeitgenössischer Tanz, Zeitgenössisches Ballett und Chladek®-Technik. Eva-Maria Kraft hält im In- und Ausland Seminare und Vorträge zum Thema ‚Ernährung im Tanz‘. 2010 verfasste sie das Infoblatt ‚Gesund essen‘ für Tanzmedizin Deutschland e. V. und ist seit 2012 im Dozententeam der Ausbildung ‘Zertifikat für Tanzmedizin‘. Eva-Maria Kraft ist Obfrau der Österreichischen Berufsvereinigung für Zeitgenössische Tanzpädagogik und leitet das Studio und den Verein salon emmer in Wien.

    tanzpaedagogik.atsalonemmer.at

  • PAULA KRAMER

    PAULA KRAMER

    Tänzerin (D/UK)

    ist Outdoor Practitioner und Forscherin, die sowohl in abgelegenen ländlichen Gegenden als auch in der Stadt auftritt, lehrt und forscht. Sie kommt aus dem Bereich der politischen Wissenschaft und macht zurzeit ihren Doktor in Tanz an der Coventry University, UK, wo sie als Redaktionsassistentin beim Journal of Dance and Somatic Practices arbeitet und in Forschung und Lehre aktiv tätig ist.

    paulakramer.de

  • DR. HANS-GEORG KÜPPERS

    Kulturreferent (D)

    studierte Germanistik, Philosophie und Pädagogik in Bonn. Von 1989 bis 1996 war er Leiter des Kulturamtes der Stadt Mülheim an der Ruhr, von 1997 bis 1998 Referatsleiter für Regionale Kulturpolitik im Ministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von 1998 bis 2007 Dezernent für Kultur, Bildung und Wissenschaft der Stadt Bochum. Dr. Hans-Georg Küppers ist seit Juli 2007 Kulturreferent der Landeshauptstadt München und seit Oktober 2008 Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages.

L

  • TIMMY DE LAET

    TIMMY DE LAET

    Tanzwissenschaftler (B)

    ist Doktorand an der Universität von Antwerpen, Mitglied des Research Centre for Visual Poetics und Fellow der Research Foundation Flanders (FWO). Zurzeit arbeitet er an seiner Dissertation mit dem Titel ‚Neuerfindung der Vergangenheit. Re-enactment im zeitgenössischen Tanz und in den darstellenden Künsten‘. 2011 erhielt er den Routledge-Preis für eine herausragende Forschungsarbeit auf der graduierten Ebene bei der PSi#17 Konferenz in Utrecht.

  • ADRIAN LAHOUD

    Architekt, Städteplaner, Forscher (UK)

    In seiner Praxis, Forschung und Lehre untersucht Adrian Lahoud die umstrittenen, widerstreitenden und häufig paradoxen Veränderungen in den Städten. Seine architektonische Arbeit wurde im Wall Street Journal und USA Today vorgestellt. 2011 wurde seine Arbeit bei der Prague Quadrennial und der von Ai Weiwei kuratierten Gwangju Design Biennale Seoul gezeigt. Zurzeit setzt er sich in seiner theoretischen Forschung mit dem Problem des Maßstabs und der Komplexität in der Architektur und der Stadt auseinander. Er ist Dozent am Centre for Research Architecture, Goldsmiths, University of London.

  • ANUSHA LALL

    Choreografin, Tänzerin (IND)

    arbeitet in Neu-Delhi im Bereich klassischer und zeitgenössischer Performancekunst. Sie wurde zunächst von Guru Leela Samson in der klassischen Form des Bharatanatyam ausgebildet. Nach Aufführungen des klassischen Repertoires schloss sie sich der Compagnie von Shobana Jeyasingh an und studierte an der London Contemporary Dance School. 2003 kehrte sie nach Indien zurück, wo sie ein Forschungsprojekt zu Bharatanatyam in Bangalore mitleitete. Dort half sie auch den ersten Diplomstudiengang für zeitgenössischen Tanz in ihrer Heimat aufzubauen. In Neu-Delhi arbeitete sie an der Entwicklung von Strukturen für die Ausbildung und Unterstützung von Tänzerinnen und Tänzern. Ihre Choreografie ‚Tilt‘ ist zurzeit auf Tour.

  • GUDRUN LANGE

    GUDRUN LANGE

    Choreografin (D)

    studierte modernen Tanz in Rotterdam und New York. In Düsseldorf lebend, arbeitet sie als freie Choreografin und Performerin. Sie entwickelt Tanzperformances sowohl mit kollaborierenden Künstlern als auch mit Jugendlichen. In ihren Arbeiten geht es um die Betrachtung von (Körper-) Systemen und ihrem gesellschaftlichen Kontext. Dabei bewegt sie sich im Spannungsfeld von Individualität und Klischee, von Autonomie und Systemgebundenheit, von realer Präsenz und medialer Überformung. U.a. erhielt sie den Förderpreis des Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen und ein Choreografenstipendium der Kunststiftung NRW. In den nächsten drei Jahren erhält sie die Spitzenförderung Tanz des Landes NRW.

  • JOANNE LEIGHTON

    JOANNE LEIGHTON© Laurent Philippe

    Choreografin (F)

    Seit Mai 2010 leitet Joanne Leighton das Centre Chorégraphique National de France-Comté in Belfort. Sie hat über zwanzig choreografische Arbeiten geschaffen, darunter ‚Display/Copy Only’ (2004); ‚Made in Taiwan‘ (2004); die ortspezifische Serie ‚Made in...‘ (seit 2010 mit Fassungen in Straßburg, Oldenburg, Metz und Vesoul); und ‚Exquisite Corpse‘ (2012). 2010 war sie Hauschoreografin an den Theatern Pôle Sud in Straßburg und Scène Nationale in Orléans. Von 2011 bis 2014 ist Leighton „associated artist“ am Rive Gauche in Saint-Etienne-du-Rouvray. Ihre neue Arbeit ‚Un Solo‘ wird im März 2013 in Belfort uraufgeführt.

    ccnfc-belfort.org

  • PROF. DR. ANDRÉ LEPECKI

    Tanzwissenschaftler (USA)

    ist Lehrbeauftragter im Department of Performance Studies, New York University. Er ist Autor von ‚Option Tanz: Performance und Politics der Bewegung‘ (Routledge 2008) und Herausgeber verschiedener Anthologien zur Theorie des Tanzes und der darstellenden Künste. André Lepecki kuratierte das ‚In Transit‘ Festival im Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2008 und 2009) und war mit Stephanie Rosenthal vom ‚Digital Archive on Dance and Visual Arts since 1960s‘ Ko-Kurator der Ausstellung ‚Move‘ in der Hayward Gallery (2010). Er war Research Fellow am Internationalen Forschungskolleg ‚Verflechtungen von Theaterkulturen‘ der Freien Universität Berlin (2009) und Gastwissenschaftler im MoMA für ‚Contemporary and Modern Art Perspectives (C-MAP) in a Global Age: A Program for Research at The Museum of Modern Art‘ (2011). 

  • JOANNA LEŚNIEROWSKA

    JOANNA LEŚNIEROWSKA© Agnieszka Szenrok

    Kuratorin, Dramaturgin, Kritikerin (PL)

    war die erste festangestellte professionelle Tanzkritikerin bei ‚Didaskalia‘, einer der führenden Theaterzeitschriften in Polen. Sie schrieb auch über die polnische Tanzszene für ‚Theater der Zeit’ (Deutschland), ‚Dance Today‘ (Israel) und ‚Dance Zone‘ (Tschechische Republik) sowie das Kapitel über Tanztheater für das ‚Wörterbuch der Theaterbegriffe‘ (Bielsko-Biała, 2006). 2004 gründete und leitete Leśnierowska das Tanzprogramm ‚Old Brewery New Dance‘ im Stary Browar Kunstzentrum in Poznań. Seit 2009 hält sie Vor-lesungen über Tanz und neue Choreografie an der Adam Mickiewicz Universität in Poznań. Seit 2011 ist Leśnierowska Mitglied des künstlerischen Beirats des Musik- und Tanzinstituts in Warschau.

    starybrowarnowytaniec.pl

  • KEREN LEVI

    Choreografin (NL)

    1972 in Israel geboren, lebt und arbeitet sie heute in den Niederlanden. Seit 2004 hat sich Keren Levi als Choreografin international einen Namen gemacht und in den zurückliegenden zehn Jahren ihre Arbeiten in über 20 Ländern aufgeführt, darunter ‚Territory‘ (2004), ‚Couple-Like‘ (2006), ‚Big Mouth‘ (2009) und ‚Envelopes‘ (2010). Im Mittelpunkt ihrer stehen soziale und politischeFragen. Sie entwickelt ihre Stücke in kollektiver Autorschaft mit den beteiligten Tänzern. Sie unterrichtet Tanz und Choreografie an der Amsterdam Hogeschool voor de Kunst und anderen Akademien sowie in verschiedenen Tanz- Ausbildungsprogrammen in ganz Europa.

  • LIGNA

    (D)

    Die Performancegruppe wurde 1997 gegründet und besteht aus den Medienkünstlern Ole Frahm, Michael Hueners und Torsten Michaelsen. Allen Arbeiten von Ligna ist gemein, dass sie ihr Publikum als zerstreutes Kollektiv von Produzenten begreifen, um die Ordnung eines Raumes herauszufordern. Bevorzugter Ort von Interventionen ist der zunehmend kontrollierte öffentliche Raum, für den die Form des „Radioballetts“ entwickelt wurde: Das Radio strahlt eine Choreografie der verbotenen und ausgeschlossenen Gesten aus, die durch die RadiohörerInnen massenhaft und unkontrollierbar an den Ort zurückgebracht werden. Die Performance ‚Der Neue Mensch‘ dagegen forderte das Publikum dazu auf, sich den Bühnenraum in einer komplexen gestischen Interaktion anzueignen und das Theater als Ort der Repräsentation in Frage zu stellen.

    ligna.blogspot.com

  • FAUSTIN LINYEKULA

    FAUSTIN LINYEKULA© Agathe Poupeney

    Choreograf (CGO/F)

    arbeitet zwischen Kisangani im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, wo er heute lebt, Kinshasa, Paris und anderen Teilen der Welt. 1997 gründete er Gàara, die erste zeitgenössische Tanzcompagnie in Kenia. Im Juni 2001, nach seiner Rückkehr nach Zaire, gründete Faustin die Kabako Studios, die dem Tanz und dem visuellen Theater gewidmet sind. Seine jüngsten Arbeiten sind u.a. ‚La Fratrie Errante‘, aufgeführt in Paris und Limoges (2007) sowie in sieben zentralafrikanischen Städten (2008), ‚Bérénice‘ (2009) von Jean Racine, ‚‘our en Finir avec Bérénice’ (2009), ‚more more more... future‘ (2009). 2009 führte er zusammen mit Raimund Hoghe das Duett ‚Sans-titre‘ auf. Sein neuestes Stück ‚Drums and Digging‘ wird im Juni 2013 in Kinshasa Premiere haben.

    kabako.org

  • GREGORY LIVINGSTON

    GREGORY LIVINGSTON

    Tänzer, Choreograf (USA/D)

    machte seinen Bachelor of Fine Arts an der State University of New York Purchase College und ist gastierender Künstler bei der Limón Dance Company. Seit 1994 arbeitet er in Deutschland und international mit Roberto Galvan, Rui Horta, Jean Renshaw, JosephTmim, Tanzlabor_21, K3, der Limón School, The Royal Swedish Ballet School, Ballettakademie Stockholm, Folkhögskola Härnösand, Codarts, Korean National University of Arts und dem New York Institute of Dance & Education. Zurzeit macht er seinen Masterabschluss für Zeitgenössische Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.